Am 1. Mai 2026 ist unser neues Projekt „Feminismus neu denken: Rassismuskritische Perspektiven“ gestartet. Bis Ende des Jahres setzen wir uns für mehr Sichtbarkeit, Sensibilität und Austausch zu intersektionalen Diskriminierungserfahrungen in feministischen Kontexten ein.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Perspektiven migrantisierter, muslimischer und muslimisch gelesener Frauen. Ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus finden in feministischen Debatten häufig zu wenig Beachtung oder stoßen sogar auf Ablehnung. Diese Ausschlüsse möchten wir sichtbar machen, kritisch reflektieren und zur Diskussion stellen.
Mit Workshops, einer öffentlichen Fachtagung, kreativen Formaten sowie moderierten Austausch- und Vernetzungsräumen schaffen wir Möglichkeiten, diskriminierungskritische Themen niedrigschwellig und praxisnah zu besprechen. Unser Ziel ist es, feministische Räume in Köln offener, vielfältiger und gerechter mitzugestalten.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem Empowerment migrantischer und muslimischer Frauen. In geschützten Räumen fördern wir Austausch, stärken Ressourcen und vermitteln praxisnahe Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischen Erfahrungen und Strukturen. So möchten wir Frauen dabei unterstützen, ihre Perspektiven selbstbewusst einzubringen, Netzwerke auszubauen und ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Mit „Feminismus neu denken: Rassismuskritische Perspektiven“ möchten wir einen Beitrag dazu leisten, rassistische Ausschlüsse innerhalb feministischer Strukturen zu thematisieren und langfristig mehr Sensibilität für intersektionale Diskriminierung zu schaffen.
Das Projekt wird gefördert durch das Demokratiezentrum NRW im Landesprogramm NRWeltoffen, die Landeszentrale für politische Bildung NRW sowie die Stadt Köln.
Aktuelle Informationen zum Projekt gibt es auf Instagram unter @smf_koeln.

