Porträtsammlung · Sozialdienst muslimischer Frauen
41-mal Maschallah
Die Geschichten von 40 starken Frauen, die mit der Arbeitsmigration nach Deutschland kamen — und die leisen Heldinnen hinter der deutschen Einwanderungsgeschichte.
40
Frauen im Porträt
Nr. 41
gewidmet allen starken Frauen
225+
Seiten Lebensgeschichten
1960er
Beginn der Anwerbeabkommen
Die Geschichte dahinter
Deutschland ist ein Land, das von Einwanderung geprägt ist — seit Jahrhunderten kommen Menschen aus aller Welt, um hier ein neues Leben zu beginnen.
In den 1960er-Jahren begann die Bundesrepublik, über Anwerbeabkommen mit der Türkei, Marokko und Tunesien auch Arbeitskräfte aus Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung anzuwerben. Mit dem Begriff der Arbeitsmigration verbinden bis heute viele vor allem junge Männer.
Was war mit den jungen Frauen, die ihre Familien in der Heimat zurückließen, sich in einem fremden Land zurechtfanden und sich gegen Vorurteile und Diskriminierung behaupten mussten? Sie waren die unscheinbaren Heldinnen im Hintergrund.
Das Buch
„41-mal Maschallah“ erzählt die Geschichten von 40 mutigen Frauen, die sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut und sich auf ganz unterschiedliche Weise in die Gesellschaft eingebracht haben.
Die Frauen stammen unter anderem aus diesen Ländern:
- Türkei
- Marokko
- Iran
- Mazedonien
Jede Geschichte ist anders, doch eines haben alle gemeinsam: Sie haben sich einen neuen Lebensweg in Deutschland aufgebaut. Das letzte Porträt, die Nummer 41, ist allen starken Frauen gewidmet — denn es gibt weit mehr als diese 40, auch wenn die meisten im Hintergrund wirken.
Auf über 225 Seiten leistet die Sammlung einen wichtigen Beitrag zur deutschen Geschichte und Gesellschaft: eine Geschichte über Mut, Hoffnung und Widerstand, die nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Einige der Frauen
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Mevlüde Genç
Friedensbotschafterin, die sich stets für die Versöhnung zwischen Türken und Deutschen einsetzte.
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Lale Akgün
Politikerin mit türkischen Wurzeln und ehemalige Abgeordnete des Deutschen Bundestages.
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Hamideh Khalilian Mohaghegi
Aus dem Iran, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, engagiert im interreligiösen Dialog.
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Halime Cengiz
Aus der Türkei, engagiert im interreligiösen Dialog.
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Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu
Eine der wichtigsten Frauen in der Bildungsarbeit.
Lesen & ansehen
„41-mal Maschallah“ ist als Buch erschienen und hier als PDF zu lesen. In der virtuellen Ausstellung werden die Geschichten der Frauen noch einmal in einem anderen Format erlebbar.