Duft- und Heilpflanzen entdecken – Führung auf der Burghalde begeistert Teilnehmerinnen
Im Rahmen unseres Projekts „wirKEn – Wir in Kempten für Nachhaltigkeit und Integration“ besuchten wir am 10. Juni 2026 den Duft- und Heilpflanzengarten auf der Burghalde in Kempten. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam einen besonderen Ort in Kempten kennenzulernen, Wissen über Heilpflanzen zu erweitern und Anregungen für mehr Wohlbefinden im Alltag zu erhalten.
Trotz des anhaltenden Regens ließen sich die Teilnehmerinnen die Führung nicht entgehen. Gemeinsam erkundeten wir den Garten mit seinen zahlreichen Duft- und Heilpflanzen. Eine Mitarbeiterin der Bahnhof-Apotheke führte die Gruppe durch die Anlage und stellte verschiedene Pflanzen sowie ihre Anwendungsgebiete vor.



Die Teilnehmerinnen erfuhren viel Wissenswertes über bekannte und weniger bekannte Heilpflanzen. So wurde erklärt, wie Frauenmantel traditionell zur Unterstützung von Frauen in verschiedenen Lebensphasen eingesetzt wird, warum Salbei seit Jahrhunderten als wertvolle Heilpflanze gilt oder wie Kapuzinerkresse aufgrund ihrer Inhaltsstoffe als natürliches Antibiotikum bezeichnet wird. Auch Pflanzen wie Eibisch, Beinwell, Königskerze, Hopfen oder Schöllkraut wurden vorgestellt. Besonders spannend waren die Geschichten und traditionellen Anwendungen, die sich um viele der Pflanzen ranken.



Viele Gewächse waren den Teilnehmerinnen bereits bekannt. Durch die Führung wurden sie jedoch aus einer neuen Perspektive betrachtet. Die Vielfalt der Pflanzen, ihre unterschiedlichen Wirkungen und die Möglichkeiten ihrer Nutzung im Alltag beeindruckten die Gruppe sehr. Dabei wurde deutlich, dass man keinen eigenen Garten benötigt, um Heil- und Duftpflanzen zu nutzen. Viele Arten lassen sich auch auf dem Balkon oder auf der Fensterbank anbauen.


Die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen waren durchweg positiv. Das Interesse an Heilpflanzen und ihren Anwendungsmöglichkeiten wurde geweckt und vertieft. Die Führung zeigte einmal mehr, wie wertvoll gemeinsames Lernen, der Austausch von Erfahrungen und das Kennenlernen regionaler Angebote für die Teilhabe und Vernetzung der Teilnehmerinnen sind.
Das Projekt wird auch künftig Gelegenheiten schaffen, nachhaltige, gesundheitsfördernde und gemeinschaftsstärkende Themen praktisch zu erleben und neue Impulse für den Alltag mitzunehmen.
FÖRDERUNG
Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlichen Zusammenhalts – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ mit Fördermitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat gefördert. #bgzvorort @bamf_bund

