In diesem Jahr fallen die spirituellen Kalender nahezu zusammen: Fast zeitgleich zum Beginn der christlichen Passionszeit am 18. Februar 2026 begehen Muslime weltweit ab dem 19. Februar den heiligen Monat Ramadan. Diese seltene Gleichzeitigkeit der Fastentraditionen bietet eine wertvolle Gelegenheit den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.
Die spirituelle Einkehr und gelebte Nächstenliebe sind untrennbar mit unserer gesellschaftlichen Verantwortung verbunden. Besonders in Zeiten, in denen Intoleranz und Ablehnung zunehmen, gilt es, Vorurteilen mit Entschlossenheit entgegenzutreten und eine Kultur der Wertschätzung zu pflegen.
Dass unser gesellschaftliches Miteinander längst über rein symbolische Gesten hinausgewachsen ist, wird in diesem Jahr an vielen Orten deutlich.
Während die Lichter in der Frankfurter “Fressgass” bereits als liebgewonnene Tradition strahlen, setzen 2026 auch in Köln-Ehrenfeld neue Glanzpunkte ein herzliches Zeichen des Willkommens. Diese besondere Stimmung wird durch die diesjährige Nähe zur christlichen Fastenzeit noch vertieft: Überall in Deutschland kommen Menschen bei gemeinsamen Fastenbrechen zusammen, um über alle Grenzen hinweg echte Brücken der Freundschaft zu bauen.
Zeichen die zeigen, dass Miteinander über Glaubensgrenzen hinweg aktiv belebt werden kann in dem wir den gegenseitigen Respekt, das bewusste Handreichen und den Austausch ins Zentrum rücken. Denn sie sind der unverzichtbare Anker für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mögen diese Wochen des Innehaltens uns darin bestärken, einander mit offenem Herzen zu begegnen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Muslim*innen sowie allen Christ*innen eine friedvolle und besinnliche Fastenzeit

