Empowerment muslimischer Frauen (EMF)
EMF ist ein Projekt mit dem Ziel, muslimische Frauengruppen oder Fraueninitiativen in 6 Standorten in NRW dabei zu unterstützen, sich als Frauenvereine zu gründen, um ihre Interessen in der Gesellschaft zu vertreten. Dabei geht es um die Stärkung muslimischer oder muslimisch gelesener Frauen, um eine Teilhabe am zivilgesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Bis Ende 2023 werden diese Frauengruppen ihre eigenen Organisationsstrukturen aufgebaut haben und anfangen, sich aktiv zu engagieren. Als Vorbild wird dabei die Erfahrungen der anderen Ortsvereine von SmF dienen.
Eine Förderung der Partizipation dieser Frauengruppen an politischen sowie gesellschaftlichen Themen zur Erlangung einer gewissen Sichtbarkeit in der Gesellschaft soll mit verschiedenen Maßnahmen wie Informationsveranstaltungen, Workshops, Netzwerktreffen, Teilnahme an Meetings mit kommunalen Akteuren, Hospitationen bei kommunalen Organisationen ermöglicht werden.
Begleitend werden standortspezifische Bedarfsanalysen durchgeführt und den Bedarfen entsprechend Konzepte gemeinsam mit den Frauengruppen ausgearbeitet.
Hierzu wird das Kompetenzzentrum aufgebaut, um diese Konzepte methodisch an die Frauengruppen nachhaltig anzubringen.
Neben inhaltlichen Qualifizierungsmaßnahmen über Vereins- und Ehrenamtsmanagement, werden für die 6 Standorte eine Grundausstattung mit Arbeitsmaterialien und Büromöbeln finanziert, damit sie ihre Arbeit vor Ort umsetzen und repräsentativ sein können. Büromieten und Büromöbeln werden aus den Projektmitteln gefördert.
Alle Frauengruppen werden durch eine Ehrenamtskoordinatorin unterstützt. Sie setzt die Projektziele gemeinsam mit dem Projektleitungsteam und dem EMF-Kompetenzzentrum vor Ort um.
Projektphasen 2022-2023:
Phase 1: Auftakt, Kennenlernen der einzelnen Standorte, Erstgespräche (November/ Dezember)
Phase 2: Einstellung der Ehrenamtskoordinatorinnen (November/Dezember)
Phase 3: Intensive Ausarbeitung der Ziele und Vereinssatzungen, Vereinsarbeit (Januar/ Februar)
Phase 4: Qualifizierung über Vereinswesen, Vereinsrecht, Vereinsführung, Vereinsbuchhaltung (März)
Phase 5: Terminfindung/ Einladung zur Gründung der Vereine in den 6 Standorten (April)
Phase 5: Gründung der Vereine in 6 Standorten, Eintragungsprozess (Mai, Juni, Juli)
Phase 6: Qualifizierung über Wohlfahrtsarbeit, Soziale Dienste, Neue Konzepte der Freien Wohlfahrtsarbeit- Trends bis 2030 (Juni, Juli, August, September)
Phase 7: Abschlussveranstaltung (November/ Dezember)
Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht, Integration des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Programms Zivilgesellschaftliches Engagement muslimischer und alevitischer Communities in NRW – sichtbar machen, empowern, vernetzen.
Beiträge
Chancengerechtigkeit statt Stillstand: Warum die Bildungspolitik jetzt neue Wege gehen muss
Der Wohlfahrtsverband Sozialdienst muslimischer Frauen (SmF) gratulierte in einem Brief gemeinsam mit dem bundesweiten Zusammenschluss von Migrant*innenorganisationen der neuen Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Frau Anna Stolz, zur...
Der Sozialdienst muslimischer Frauen im Porträt der ARD Mediathek
Am 22.01. veröffentlichte der Bayerische Rundfunk in der Sendung „Abendschau – Der Süden“ einen ausführlichen Beitrag über die Arbeit des Sozialdienstes muslimischer Frauen Kempten im Allgäu. Die Berichterstattung, die ab sofort in der ARD...
Zehn Jahre Engagement und Empowerment: SmF-Bundesverband stellt Weichen für die Zukunft
Köln, 17.01.2026 Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lud der Wohlfahrtsverband Sozialdienst muslimischer Frauen vom 15. bis 17. Januar 2026 zu einer internen Fachtagung nach Köln ein. Dort kamen die Vorstände der mittlerweile 17 bundesweiten...
Projekt Muhabbet – Rückblick 2025
Interkultureller Austausch und Jugendbeteiligung in Trient
Vom 17. bis 21. Juni 2025 reiste eine Gruppe aus 11 Erwachsenen, 17 Jugendlichen und 5 Kindern nach Trient. Ein zentrales Anliegen dieses Projekts war es, Mütter und Jugendliche zusammenzubringen und Juendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre interkulturellen Kompetenzen im Ausland zu erweitern.
Die Unterkunft in Zentrumsnähe sowie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ermöglichten eine flexible und nachhaltige Mobilität vor Ort. Neben der Erkundung von Trient unternahm die Gruppe Tagesausflüge nach Venedig, Bozen und an den Gardasee. Gemeinsame Abende, Gesprächsrunden und Spielangebote förderten den Austausch zwischen den Generationen und lieferten wertvolle Impulse für zukünftige Projektformate..




