Gemeinsam zuhören, Erfahrungen sichtbar machen und Veränderungen anstoßen

Wie erleben Menschen mit BiPoC-Perspektiven Diskriminierung und Rassismus in Freiburg? Welche Unterstützungsangebote werden benötigt und wo bestehen noch Lücken?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Freiburger Organisationen bei einem gemeinsamen Brainstorming und einer Bedarfsanalyse zum Thema BiPoC-Diskriminierung und Rassismuserfahrungen.
Mit dabei waren der Migrantinnenbeirat Freiburg, vertreten durch Daniela Eneh, Co-Vorsitzende der Kommissionen „Empowerment und Antidiskriminierung“ sowie „Frauen und Diversität“, Kidayo e. V., das Antidiskriminierungsbüro und der Sozialdienst muslimischer Frauen.
Organisiert wurde das Treffen vom Diversity Referat der Stadt Freiburg. Ziel war es, gemeinsam mit Fachpersonen und Menschen mit eigenen Erfahrungen bestehende Bedarfe sichtbar zu machen und die Perspektiven der Betroffenen in die weitere Arbeit einzubeziehen.
Perspektiven und Erfahrungen im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Erfahrungen von Menschen, die selbst von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind. Gemeinsam wurde unter anderem darüber gesprochen:
- Welche Formen von Diskriminierung werden im Alltag erlebt?
- In welchen Bereichen bestehen konkrete Unterstützungsbedarfe?
- Welche Strukturen und Angebote braucht es, um Rassismus und Diskriminierung wirksam entgegenzutreten?
- Wo bestehen bereits gute Ansätze und an welchen Stellen braucht es weitere Unterstützung?
Der offene Austausch unterschiedlicher Perspektiven und das gemeinsame Sammeln von Erfahrungen sind wichtige Schritte, um bestehende Bedarfe genauer zu erfassen. Gleichzeitig schaffen solche Gespräche eine Grundlage dafür, langfristig passende Maßnahmen und Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln.
Wir bedanken uns beim Diversity Referat der Stadt Freiburg für die Organisation des Austauschs sowie bei allen Beteiligten für ihre Offenheit, ihre Expertise und die wertvollen Impulse.
Gemeinsam zuzuhören, Erfahrungen ernst zu nehmen und Bedarfe sichtbar zu machen, kann dazu beitragen, Veränderungen anzustoßen und Freiburg als vielfältige und diskriminierungssensible Stadt weiterzuentwickeln.