Im Rahmen meines Halbjahrespraktikums beim Sozialdienst muslimischer Frauen Kempten – SmF Kempten e.V., das ich begleitend zur Fachoberschule (FOS) absolviere, durfte ich im Projekt wirKEn – Wir in Kempten für Nachhaltigkeit und Integration einen eigenen Workshop mit dem Titel Busfahren leicht gemacht planen und durchführen. Ziel war es, das Busfahren einfach zu erklären und mehr Menschen dazu zu bewegen, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.
Viele Menschen nutzen den Bus nicht, weil sie sich unsicher fühlen. Oft fehlen Informationen zu Fahrplänen, Tickets oder Abläufen. Genau hier setzte das Projekt an. Der Workshop erklärte Schritt für Schritt, wie Busfahren funktioniert. Er soll Sicherheit geben und Vertrauen aufbauen.
Zur Umsetzung erstellte ich einen Flyer und bereitete eine Präsentation vor. Der Flyer erklärte die wichtigsten Punkte in kurzer Form und machte auf den Workshop aufmerksam. Die Präsentation wurde öffentlich vorgestellt. Das Projekt wurde im Vorfeld beworben, um viele Menschen zu erreichen.
Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war die Teilnahme von Thomas Kappler, Geschäftsführer von Stadtbus Kempten. Er war vor Ort, erklärte Hintergründe zum Busverkehr und beantwortete die Fragen der Teilnehmenden. Durch das Gespräch konnten viele Unklarheiten geklärt werden.
Das Projekt zeigt, dass Praktikanten beim SmF Kempten aktiv mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Sie planen Projekte, setzen Ideen um und arbeiten selbstständig. Gleichzeitig macht das Projekt deutlich, dass sich der SmF für Nachhaltigkeit, Mobilität und Gemeinschaft einsetzt. Der öffentliche Nahverkehr schützt die Umwelt und verbindet Menschen in der Stadt.
Mit Projekten wie diesem stärkt der SmF Kempten das gemeinsame Handeln in der Stadtgesellschaft. Praktikanten sind dabei ein fester Bestandteil. Der Workshop „Busfahren leicht gemacht“ zeigt, wie Information, Austausch und Zusammenarbeit Menschen erreichen und zum Mitmachen anregen.
Beitrag von unserer Praktikantin Ece Yapis
FÖRDERUNG
Das Projekt wirKEn wird im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlichen Zusammenhalts – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“ mit Fördermitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat gefördert.

