Gemeinsam gegen Einsamkeit – Auftaktveranstaltung im Kornhaus Kempten

10.01.2026

Am 29. November fand im Kornhaus Kempten die Auftaktveranstaltung des Projekts FIVE – Fit und Verbunden gegen Einsamkeit statt. Über 50 Teilnehmende nahmen an der Veranstaltung teil und setzten damit ein deutliches Zeichen für das große Interesse an Vernetzung, Bewegung und gemeinsamen Strategien zur Prävention von Einsamkeit in der Region.

Die Veranstaltung wurde vom FIVE-Team, Jana Autor und Sidra Engrou, moderiert. Sie stellten das Projekt, seine Zielsetzungen sowie geplante Maßnahmen vor.

In seinem Grußwort betonte 2. Bürgermeister Klaus Knoll die gesellschaftliche Relevanz des Themas Einsamkeit und die Bedeutung gemeinschaftlicher Ansätze für die Stadt Kempten.
Ayla Inan, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des SmF Kempten, blickte auf die sportlichen Engagements des Vereins in den vergangenen Jahren zurück und hob hervor, wie wichtig Bewegung und Begegnung insbesondere für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind.
Einen fachlichen Impuls lieferte Christoph Wenz (DOSB) mit seinem Vortrag „Warum wir starke Netzwerke gegen Einsamkeit brauchen“, in dem er die Rolle von Kooperationen und lokalen Netzwerken hervorhob.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem teil:

  • Vertreter*innen der Stadt Kempten
  • FC Türksport
  • Haus International
  • DAV Sektion Allgäu-Kempten sowie DAV Immenstadt-Sonthofen
  • Eine Vertreterin der Integrationsarbeit Wolfertschwenden
  • Weitere Engagierte aus unterschiedlichen Vereinen und Organisationen der Region

Mit dem Projekt FIVE sollen Bewegung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden – niedrigschwellig, offen und gemeinsam mit lokalen Akteur*innen.

Die Projektverantwortlichen blicken zuversichtlich auf die kommenden Schritte und den weiteren Ausbau eines regionalen Netzwerks im Allgäu.

Das Projekt FIVE – Fit und Verbunden gegen Einsamkeit wird gefördert durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).